TRICKSTERS - PARSON & JACK RUSSELL TERRIER

 
 
 
 

Zurück

27.09.2013 - Bayern ist eine Reise wert...

 

..und so packte ich am letzten Samstag mehr oder weniger entspannt nach einem ausgiebiegen, letzten gemeinsamen Gassigang das Auto und startete Richtung Landshut.

Zum einen, um eine Ausstellung der dortigen Ortsgruppe zu besuchen, ein Richter vom Fach war geladen, wer Jack Russell züchtet, kennt sich doch auch mit Parsons aus. Zum anderen hatte Karin gemeldet und so hatte ich auch unser gemeinsames Hobby, den kleinen schwarzweißen Feger, mit im Gepäck.

Bereits nach wenigen Kilometern stand ich schon im Stau. Allein bis Würzburg in 3 und bis Erlangen waren es 5 oder 6. Schweißperlen auf der Stirn, war ich froh, als ich in Nürnberg abbiegen und auf der freien Autobahn Kilometer schrubben konnte, um doch noch pünktlich und mit Vorlaufzeit dort einzutreffen.

In unserer netten - und für eine Terrierausstellung sehr ruhigen - Ecke fanden sich also Parsons, Bullterrier, Mini-Bullies und Irish und ja, es war ruhig. Kein Gekläffe, Gezicke, sogar die Fleischpflanzerl wurden brüderlich unter den Hunden geteilt.

Als die Parsons drankamen, ging es gleich gut los. Der Jugendrüde stand ganz gut, bekam aber trotzdem sein "sehr gut". Der Rüde in der Zwischenklasse wurde disqualifiziert, er hatte dem Richter wohl einmal zu viel zugelächelt, so kam nur ein Rüde mit einem V nach draußen, was bei der Kurvenlage doch nicht ganz nachvollziehbar war. Naja. Auf geht´s.

3 Mädels im Ring, ich hatte die Rote Laterne und hielt der vor mir laufenden Karin schön den Rücken frei. Hund Nummer 1 fiel gleich rückwärts vom Tisch, irgendwie war der Wurm drin heute. Maia machte ihre Sache aber dafür umso besser und bekam dafür ihr V - geht doch. Als Hummel auf den Tisch kam, entspannte ich mich direkt nach wenigen Sekunden. "Was für ein schöner Parson Kopf - perfekt - besser geht nicht. Da schaut man garnicht mehr woanders hin, wenn ein Hund so Augen hat". Seufz. Ach ja. Das Hummi. Und weil der Richter ein guter ist, fand er auch die Fehlerchen von Hummel, da konnte ich in allen Punkten zustimmen. Es wurde dann ein V1 mit Anwartschaften, so dass wir noch um das BOB mitlaufen durften. Und es war knapp, Fehler gegen Fehler wurde erklärt und am Ende stand klein und tricolor vor etwas größer und weißbraun. Persönliche Neigungen zählen und damit konnte ich bestens leben, gegen schöne Hunde verliert man nicht gerne, aber nachvollziehbar.

Dass Hummi am Ende noch bester Jugendhund der Show wurde, war nur noch für die Galerie, denn mit ihrem V1 hat sie innerhalb weniger Ausstellungen in den momentan sehr stark besetzten Jugendklassen bei den Mädels mit gerade mal 11 Monaten den Jugendchampion des KfT geschafft!

Wohoooooo - das ist mein erster selbst gezüchteter Jugendchampion, der hier lebt :o)

Danke Hummi - das hast Du toll gemacht !


 
 
 

provided by ComMania